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Seite 8 von 20 Am 2. Oktober 1910 sind vier Brände, davon drei auf der Mieminger Hochfläche, verzeichnet, und zwar am 16. Juli um 3 Uhr nachmittags der Brand des Hauses in der „Scheibe“ bei Aschland, genau ein Monat darauf, am 16. August um ½ 3 Uhr nachts der in Fronhausen, bei welchem in kurzer Zeit drei Häuser und zwei Ökonomiegebäude eingeäschert wurden, sowie bereits zwei Tage nachher, am 18. August 1911 um ½ 1 Uhr nachmittags der in dem Weiler Oberstraß, wo das Wohnhaus und das Wirtschaftsgebäude des Josef Bartl dem Feuer zum Opfer fielen. Es war dies der 25. Einsatz der Obsteiger Feuerwehr. Noch am 21. Oktober 1911 mußte sie bei der Bekämpfung eines Brandes in Mötz im Gasthause „zum Stern“ des Franz Paulsteiner tätig sein. Drei Jahre hindurch hatte die Freiwillige Feuerwehr von Obsteig nicht in Aktion zu treten. Ihr 27. Einsatz war am 17. Juni 1915 um 1 Uhr nachts erforderlich, als in Holzleithen ein Feuer zum Ausbruche kam, welches rasch um sich griff und alle fünf Häuser der Fraktion zerstörte. Infolge Wasserknappheit und großer Dürre war es nicht möglich, den Brand zu lokalisieren. Nach achtjähriger Pause mußte die Obsteiger Feuerwehr wieder ausrücken. Es war dies am 28. Dezember 1923 der Fall, „weil in Freinzheim ein Kaminbrand ausbrach, wurde aber gleich erloschen, sodaß die Feuerwehr glücklicherweise nicht in Tätigkeit genommen werden darf.“ Als Zeit wurde 9 Uhr vormittags angegeben. Am 20. Mai 1924 um 4 Uhr morgens halfen die Obsteiger bei dem Löschen eines Brandes in See (Gemeinde Mieming) und am 20. November 1925 in Fronhausen um 10 Uhr abends.
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