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Feuerwehr-Aktuell in Obsteig
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Geschrieben von Wilfried Floriani   

Am 20. März 1897 gab es einen Brand in Mötz, wobei die Feuerwehr von Obsteig mit vierzig Mann von 1 Uhr nachmtittags bis 4 Uhr beschäftigt war, und einen in Haiming, bei dem die Feuerwehr von Obsteig mit Löschungsarbeiten Hilfe leistete. Fünfzig Mann waren am 8. Mai 1898 in Ritz im Einsatz. Bei dem Brande des Schmiedhauses in Mötz konnte die Obsteiger Feuerwehr am 29. August 1989 helfend eingreifen.

Zum dritten Male im Gemeindegebiet von Obsteig selbst mußte die Feuerwehr am 20. Juli 1902 bei einem Brande der Holzlegen des Josef Thaler im Mooswalde herangezogen werden. Zirka vierzig Mann standen „in Thetigkeit“ am 24. August 1905 bei einem in Wildermieming ausgebrochenen Brande. Vier Häuser mit fünf Parteien fielen damals zum Opfer. Der sechzehnte Einsatz war am 9. Juni 1907 um ½ 10 Uhr nachts in Silz, der siebzehnte in der Nacht vom 23. auf 24. September 1907 in Mötz. Wieder griffen vierzig Mann aus Obsteig helfend ein. „Es wurde ein Haus mit 3 Parteien Eingeäschert“ heißt es in der diesbezüglichen Notiz. In Haßbach (Gemeinde Rietz) konnte die Obsteiger Feuerwehr am 3. Februar 1908 zum achtzehnten Male ihr Können unter Beweis stellen. Um ¾ 3 Uhr früh wurden die Obsteiger am 21. September 1908 von Mötz um Hilfe gerufen. Bis um ½ 6 Uhr früh dauerte die Bekämpfung des Feuers. Dreißig mann Stellten sich zur Verfügung. Zwei Häuser mit drei Parteien wurden ein Raub der Flammen. Der 20. Einsatz erfolgte am 5. April 1909 um 8 Uhr abends, und zwar wieder in Mötz. Das Haus des Gerbermeisters Sebastian Höpperger wurde damals vernichtet, obwohl fünfundvierzig Mann Hilfe leisteten. Am 29. Juli 1909 gab es um 11 Uhr nachts wieder Alarm. Bis 2 Uhr früh bemühten sich fündunddreißig Mann der Obsteiger Feuerwehr, dem Feuer Herr zu werden. Trotzdem konnten das Haus des Otto Schwarz samt dem Stadel und dem Stall nicht gerettet werden. Mit diesem Berichte über den 21. Einsatz schließt das alte Feuerwehrbuch.

Der 1. Brand des Dienstbuches, der 52 nicht numerierte Seiten aufweist, wurde am 1. Jänner 1910 in Gebruch genommen und schließt mit dem 31. Dezember 1931.
Es enthält u. a. die Berichte über die Einsätze 22 bis inklusive 47.



 
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